Evozierte Potenziale - Praxis Kleis

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Evozierte Potenziale

Diagnostik


Wenn sich Hinweise auf eine Funktionsstörung der Sehbahn, der Hörbahn oder langer Rückenmarksbahnen ergeben haben, werden evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP) von der Kopfhaut abgeleitet.

Auch diese Untersuchungen sind ungefährlich.


VEP = visuell evozierte Potenziale

Sie sehen auf einen Bildschirm mit einem Schachbrettmuster. Von der Kopfhaut Ihres Hinterhauptes werden die Reaktionen Ihres Sehzentrums auf rasche Änderungen der Schwarz-Weiß-Färbung der Schachbrettfelder registriert. Insbesondere bei Verdacht auf eine Multiple Sklerose ist diese Untersuchung ergänzend von Bedeutung. Bringen Sie zu dieser Untersuchung bitte Ihre Brille mit!


AEP = akustisch evozierte Potenziale

Über einen Kopfhörer werden Knackimpulse jeweils an ein Ohr geleitet. Von der Kopfhaut Ihrer Schläfenregion werden die Reaktionen Ihres Hörzentrums auf diese Impulse registriert. Insbesondere bei Verdacht auf Tumoren oder Entzündungen oder schweren Durchblutungsstörungen in der Region von Hirnstamm und Kleinhirn ist diese Methode von Bedeutung. Sollten Sie höhergradig schwerhörig sein, kann diese Untersuchung leider nicht durchgeführt werden.


SEP = sensibel evozierte Potenziale

Über eine Elektrode an Hand- oder Fußgelenk werden mit einer verträglichen Reizintensität rasch aufeinender folgend bis zu 1000 kurze elektrische Impulse gegeben. Von der Kopfhaut der Scheitelgegend werden die Reaktionen Ihres Sensibilitätszentrums auf diese Reize registriert. Vor allem bei Verdacht auf Funktionsstörungen des Armnervengeflechts oder des Rückenmarks kann diese Methode zur Anwendung kommen.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü